Die Flucht aus Piemont nach Deutschland |
||
(Nach einem Aufsatz von Ruth Pons)
|
||
Im September 1698 zogen rund 3.000 Menschen aus den Tälern Piemonts über den Mont-Cenis-Paß und durch Savoyen nach Genf. Die Männer, Frauen und Kinder waren Waldenser: Anhänger einer im zwölften Jahrhundert von dem Lyoner Kaufmann Petrus Waldes gegründeten Glaubensgemeinschaft, die sich später der Reformation anschloss. Grund für die Flucht waren die Folgen der Aufhebung des "Edikts von Nantes" im Jahre 1685 durch König Ludwig XIV., womit ihnen die öffentliche Ausübung ihrer Religion strikt untersagt wurde. |
||
![]() |
||
|
||
Letzte Änderung:
|
||
|
Donnerstag, 15. Dezember 2011 um 14:46:18 Uhr |
||
|
|
||
(C) 1999-2010 - Alle Rechte vorbehalten |
||